Theater
Über Improvisationstheater Empowerment erfahren
Kunst hat die universale Kraft, Menschen auf eine wunderbare Weise zusammen zu bringen, die allein durch normale verbale Interaktion kaum möglich ist. So wird Kunst auch immer öfter im Rahmen der Antidiskriminierungs- und Antirassismus-Arbeit, sowie als Bearbeitung von Traumata angewendet – z.B. in den Formen von Schauspielerei und Theater, was sich besonders bei der Arbeit mit migrantischen, vulnerablen Communities in Deutschland als sehr erfolgreiche Methode erwiesen hat.
Die Mitglieder vom Familia+Migra Kunstkollektiv haben sich entschieden, Empowerment in Form von Improvisationstheater anzubieten. Viele Mitglieder kannten diese Form der Zusammenarbeit bereits aus ihren Herkunftsländern wie z.B. Marokko, Mosambik, Georgien oder Kambodscha und sind zudem geschulte Schauspieler, die aus eigener Erfahrung die Lebensrealitäten von Migranten-Communities in Deutschland, ihre Probleme und Sorgen, aber auch ihre Stärken und Fähigkeiten, kennen.
Das macht es für die Schauspieler_innen leichter, sich sensibel, kulturspezifisch und vertrauensvoll mit tabuisierten Themen, sowie Traumata und Stigma auseinander zu setzten.
Theaterworkshops und -schulungen
Als Menschen mit Migrationsbiografien erleben die Schauspieler_innen oft Stigmata und mehrfache Diskriminierung und Rassismus. Sie wissen daher, wie schwierig es ist, über diese Erfahrungen zu sprechen oder sich in konkreten Situationen dagegen zu wehren. Mithilfe von Körperbewegungen, Symbolik und Metaphern kann das Theater den Schauspieler_innen ermöglichen, mit Traumata verbundene Themen zu bearbeiten.
Das Familia+Migra Kollektiv bietet Theaterworkshops und Theaterschulungen an.
Das Kunstkollektiv-Theater kann auch gebucht werden.